In eigener Sache: LOTTA-Sonderdruck zum Thema Antifeminismus

Posted on 20. Dezember 2014 von


OBERHAUSEN – Offenbar war das Interesse an dem Schwerpunktthema „Antifeminismus als Scharnier zwischen extremer Rechter, Konservatismus und bürgerlichem Mainstream“ der 57. Ausgabe der „LOTTA – antifaschistische Zeitung aus NRW, Rheinland-Pfalz und Hessen“ so groß, dass diese Ausgabe währenddessen bis auf einige Dutzend Restexemplare ausverkauft ist. Das LOTTA-Kollektiv hat sich deshalb dazu entschieden, einen 24-seitigen Sonderdruck zu eben diesem Schwerpunktthema herauszugeben, der aus Artikeln aus den LOTTA-Ausgaben #48 und #57 sowie aus einem gekürzten Artikel aus monitor #65 („rundbrief des apabiz e.v.“) besteht.

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Dieser Sonderdruck geht nicht automatisch an die AbonnentInnen und WeiterverkäuferInnen, kann aber ab sofort zum Stückpreis von 1,50 Euro plus Versandkosten bestellt werden. Ab 20 Exemplare reduziert sich der Stückpreis auf  1,- Euro zzgl. Versandkosten. Über einen freiwillig höher angesetzten Stückpreis zur Förderung der Projekte „LOTTA“ und „NRW rechtsaußen“ würden wir uns freuen. Bestellungen und Nachfragen bitte an lotta-vertrieb@nadir.org.

Inhaltsverzeichnis

  • Juliane Lang gibt in ihrem Artikel einen Überblick über extrem rechte Geschlechterpolitiken und ihre Anschlussfähigkeiten (aus LOTTA #57).
  • Die geschlechterpolitischen Standpunkte der „Alternative für Deutschland“ beleuchtet Paula Stern – und zeigt deren Relevanz innerhalb der Partei auf (aus LOTTA #57).
  • Robert Claus befasst sich in seinem Artikel mit dem Antifeminismus der selbsternannten „Maskulisten“, die Männer als Opfer des Feminismus stilisieren (aus LOTTA #48).
  • Verena Grün und Lucius Teidelbaum nehmen die Mobilisierungen gegen „Frühsexualisierung“ in Köln und Stuttgart unter die Lupe und zeigen auf, aus welchen Milieus sich der Protest speist (aus LOTTA #57).
  • Das große Vorbild der antifeministischen Mobilisierung sind die Massendemonstrationen gegen die gleichgeschlechtliche Ehe in Frankreich. Bernard Schmid schildert deren gesellschaftliche Verankerung und die Verbindungen zur extremen Rechten (aus LOTTA #57).
  • AbtreibungsgegnerInnen drängen mit ihren Kampagnen immer stärker in die Öffentlichkeit, zu ihrer größten Veranstaltung, dem „Marsch für das Leben“ in Berlin, bringen sie mittlerweile bis zu 4.000 Menschen auf die Straße. Eike Sanders, Ulli Jentsch und Felix Hansen nehmen das Spektrum der sogenannten „Lebensschützer“ unter die Lupe (aus monitor #65, gekürzt).
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