TIPPS: Ausstellungen, Veranstaltungen und Tagungen in AC, D und K

Posted on 19. Oktober 2014 von


AACHEN/DÜSSELDORF/KÖLN – Im Folgenden weist nrwrex auf vier Veranstaltungen, Ausstellungen und Tagungen zu den Themen KZ Theresienstadt, „Alternative für Deutschland“, Oktoberfest-Attentat und „Rechtsextremismus und Religion“ hin.

Ab heute und bis zum 28. Oktober präsentiert die Aachener Gruppe „diskursiv“ in der „Nadelfabrik Aachen“ (Reichsweg 30) die Ausstellung „Kinder im KZ Theresienstadt – Zeichnungen, Gedichte, Texte“. „Die vom Studienkreis Deutscher Widerstand erarbeitete Ausstellung beinhaltet 15 Tafeln, die durch Kinderzeichnungen, Gedichte und Texte einen Einblick in die Lebensrealität von 11.000 Kindern bieten, die in das Konzentrationslager Theresienstadt verschleppt wurden.“ Nähere Infos gibt es hier.

Eine Abendveranstaltung zum Thema „Die ‚Alternative für Deutschland‘ – eine Zwischenbilanz nach den Bundestags-, Europa- und Kommunalwahlen“ bieten die „Düsselfalken“ in ihrer Reihe „Beat it“ und in Kooperation mit dem Düsseldorfer Kulturzentrum zakk am 21. Oktober (Beginn 20.00 Uhr) an. Nähere Infos gib es hier.

Am 28. Oktober referiert ab 19.30 Uhr Ulrich Chaussy im Düsseldorfer Buchladen BiBaBuZe (Aachener Str. 1 am S-Bahnhof Bilk) zum Thema „Das Oktoberfest-Attentat. Wie die Verdrängung des Rechtsterrors begann“. Die Veranstaltung findet in der Reihe „Das Neue Politische Buch“ der Heinrich Böll-Stiftung NRW und der Buchhandlung BiBaBuZe statt. „Der Journalist Ulrich Chaussy beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit diesem Thema, und anläßlich der Verfilmung seiner Geschichte als ‚Der blinde Fleck‘ ist in diesem Jahr endlich sein Buch mit vielen Ergänzungen neu aufgelegt worden“, heißt es in der Ankündigung. Eintritt: 4,- Euro.

Zu einer eintägigen Tagung „Rechtsextremismus und Religion“ laden die Mobilen Beratungen in den Regierungsbezirken Arnsberg und Köln für den 31. Oktober 2014 ins NS­-Dokumentationszentrum, Köln. Hierbei soll es um folgende Fragen gehen: „Wie religiös ist die extreme Rechte? Sind Be­züge von Neonazis auf die germanische Göt­terwelt, auf Runen und (neu­)heidnische Bewegungen Ausdruck einer religiösen Grundhaltung oder bloß Staffage? Sind De­monstrationen von selbsternannten „Lebens­schützern“ ein Randphänomen der christlichen Kirchen oder werden rechte Ten­denzen im Christentum stärker? Ist die immer populärer werdende Esoterik eine harmlose Alternative zu den etablierten Religionen oder bestärkt sie auch menschenfeindliches Den­ken?“ Nähere Infos und Programm gibt es hier.

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