K: „German Defence League Köln“ löst sich auf und wird „identitär“? (2 Updates)

Posted on 14. Oktober 2014 von


KÖLN – Ihre Auflösung gab gestern Abend die Kölner „Division“ der rassistischen „German Defence League“ (GDL) bekannt. Man kritisiere „die, unserer Meinung nach, schwache Führung der GDL“. Offenbar vorhandene „weitere Gründe“ wolle man nicht öffentlich ausführen. Aber: „Ab jetzt sind wir bei der Identitären Bewegung“. Und man werde sich auch an der Kundgebung der „Hooligans gegen Salafisten“ (HoGeSa) am 26. Oktober auf dem Bahnhofsvorplatz in Köln beteiligen. Bislang haben bei Facebook „1,7 Tsd“ Personen ihr Kommen zu dieser Veranstaltung angekündigt.

Identitäre „pro NRW“-Hooligans gegen Salafisten …

„Wir machen weiter, nur unter anderem Name“, so die (ehemalige) Kölner GDL. Über diese Entwicklung freuen wird sich das „pro NRW“-Parteivorstandsmitglied Tony-Xaver Fiedler aus Köln, der schon länger zur Stammmannschaft der „Identitären Rheinland“ zählt. Und noch ein weiteres „pro NRW“-Parteivorstandsmitglied fühlt sich der „Identitären Bewegung“ verbunden: der Mönchengladbacher Dominik Roeseler, der am 12. Oktober beim „Führungskräfte“-Treffen der HoGeSa in Frankfurt am Main zum Stellvertreter des „Regionalleiters West“ – „Kalle Gabrowski“ (gemeint sein dürfte Kalle Grabowski) – bestimmt wurde, zuständig für Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz.

Update vom 15. Oktober 2014:

Zwischenzeitlich ist die Erklärung, sich aufgelöst zu haben, wieder von der Facebook-Seite der Kölner GDL-Division verschwunden. Eine ähnliche Auflösungserklärung war gestern auch für kurze Zeit auf der Facebook-Seite der Düsseldorfer GDL-„Division“ zu finden, auch diese verschwand kommentarlos.

Update vom 22. Oktober 2014:

Mit Datum vom 20. Oktober erklärte die GDL, sich doch nicht aufgelöst zu haben. Es habe Probleme mit einer „Division-Leaderin“ gegeben, die „aufgrund von eklatanten Verstößen gegen interne Regeln“, „Verrat“ und wegen eines „Putschversuches“ letztendlich „entlassen“ worden sei. „Versuche, sich gegen die durch alle Leader gewählten Deutschlandleader zu stellen“, würden „mit einem Rauswurf geahndet“.

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