Presseschau: Rechtsaußen-Chaos in Essen – 1 Update

Posted on 16. Juni 2014 von


ESSEN – Insgesamt 13 Mandate haben Rechtsaußenparteien – inklusive der „Alternative für Deutschland“ bei den Kommunalwahlen in Essen einfahren können. Die AfD erzielte drei Stadtratsmandate, „pro NRW“ zwei und die NPD eins. Hinzu kommen je ein Bezirksvertretungsmandat in sechs Bezirksvertretungen (BV) für „pro NRW“ sowie ein Mandat in der BV Steele/Kray für die AfD. Doch schon jetzt zeichnet sich bei NPD und AfD Chaos ab: Der gewählte NPD-Vertreter hat sein Mandat nicht angenommen, die über die AfD-Liste gewählten Herren haben sich untereinander zerstritten.

Zum heutigen Artikel der WAZ geht es hier. Das Bündnis „Essen stellt sich quer“ wies gestern darauf hin, dass dennoch „Nazis und Rechtspopulisten mit ihren rassistischen Ansichten weiterhin im Stadtrat“ sitzen würden und ruft zur Teilnahme an einer Kundgebung vor dem Rathaus am übermorgigen Mittwoch auf.

Update 1 vom 20. Juni 2014

Zwischenzeitlich ist klar, dass das NPD-Mandat im Essener Stadtrat vom nachgerückten Stefan Peter Anthofer wahrgenommen wird. Siehe hier.

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