NL: KC-Ruhrgebietskonzert fand in den Niederlanden statt

Posted on 18. Dezember 2013 von


WESTLICHES RUHRGEBIET/NIEDERLANDE – Das für den 6. Dezember 2013 von der extrem rechten Hooligan-Band „Kategorie C“ für das westliche Ruhrgebiet angekündigte „Weihnachtskonzert“ fand zirka 30 km südwestlich von Nijmegen im „Partycentrum de Raaf“ in Schaijk statt. Offenbar wurde die Location auch nicht zum ersten Mal genutzt.

Als Bands waren neben KC noch „Pitbullfarm“ aus Schweden und „Ungebetene Gäste“ aus Mecklenburg-Vorpommern angekündigt worden. Laut Presseangaben sollen etwa 700 Personen teilgenommen haben, damit dürfte die Kapazität der Örtlichkeit restlos ausgeschöpft gewesen sein. Dennoch lief der Abend nicht komplett reibungsfrei ab. Einige KonzertbesucherInnen reagierten genervt auf die doch sehr freizügige und konspirative Verlegung des westlichen Ruhrgebiets: „war richtig genervt von der anreise,habe halt echt dran geglaubt das das konzert in ruhrpott west ist…“, schrieb einer von ihnen später im Internet. Und auch die – offenbar in den Niederlanden bisher ungewohnte – Präsenz von Polizeikräften vor Ort scheint nicht mit Begeisterung aufgenommen worden zu sein: „Das am Schluss die Spielverderber da zwischen gefunkt haben und das sogar jetzt schon in Holland hinterlässt leicht einen bescheidenen nachgeschmack. Wobei die Schuld nicht bei euch liegt es ärgert mich nur das es mittlerweile solche Kreise zieht,“ ärgerte sich einer der Gäste.

„kommen auch alle gerne wieder“

Den Ablauf des Konzertes aber scheint die Polizei nicht wirklich behindert zu haben. Ein „Patrick aus Holland“ sieht das deswegen locker: „die Hollander sind die verrückste. Wo gibt es Polizisten die fragen ob es ein tolle Konzert ist, statt das zu sturmen?“ Auch deutsche Gäste sehen  die Polizeipräsenz gelassen: „die haben ja nichts gemacht. von daher drauf geschissen.“ Nach übereinstimmenden Angaben der Betreiber der Party-Location und Konzertbesuchern war das „Partycentrum de Raaf“ auch nicht zum ersten Mal Austragungsort eines KC-Konzertes.  Bereits im April hätte KC dort ein „Mini-Konzert“ veranstaltet, wusste die Geschäftsführerin Sissy de Goeij auskunftsfreudig der Presse mitzuteilen.  „das mini konzert war im juni aber egal. beide konzerte waren sau geil“, korrigierte einer der Gäste im Internet, nicht ohne anzufügen: „besten dank nochmal an sissy für die location. kommen auch alle gerne wieder.“

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