K: „Pro Köln“ will gegen „Autonomes Zentrum“ demonstrieren

Posted on 10. Juli 2013 von


KÖLN – Von der kontrovers geführten Debatte über eine mögliche Räumung des „Autonomen Zentrums“ (AZ) in der Wiersbergstraße in Köln-Kalk möchte die extrem rechte „Bürgerbewegung pro Köln“ profitieren. „Pro Köln“ teilte mit, für den 27. Juli eine „Protestkundgebung“ an der Ecke Kalker Haupstraße/Wiersbergstraße angemeldet zu haben.

„Harte Hand“ gefordert

Die RechtspopulistInnen geben die Hardliner. Sie fordern die „sofortige Räumung“ des besetzten Gebäudes und die Aussetzung der Suche nach einem Alternativstandort. Gefordert sei, so „Pro Köln“, die „harte Hand“ von Justiz und Polizei und keine „Appeasementpolitik“. Der Stadtverwaltung und der Sparkasse, die das Haus besitzt, wird eine „Hinhaltetaktik“ vorgeworfen. Die angeblich „drangsalierter Anwohner in Kalk“ würden diesen „Skandal“ nicht länger hinnehmen. „Pro Köln“ protestierte bereits im November 2011 und im Januar 2012 gegen das AZ. Von Kalker AnwohnerInnen wurden ihre Aktionen allerdings nicht unterstützt, die pro-Truppe blieb weitestgehend unter sich. Dafür beteiligten sich 2011 einige Radevormwalder Neonazis aus den Reihen des „Freundeskreis Rade“ an der durch Sitzblockaden gestoppten Demonstration.

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