Presseschau: „Freundeskreis Rade“: Acht Rader auf der Anklagebank

Posted on 25. Januar 2013 von


RADEVORMWALD – Die Ermittlungen gegen Mitglieder der Neonazi-Kameradschaft „Freundeskreis Rade“, denen die Bildung einer kriminellen Vereinigung vorgeworfen wird, sind abgeschlossen. Dies berichtete der „Remscheider Generalanzeiger“. Die Staatsanwaltschaft Köln hat kürzlich die Anklageschrift an das Landgericht Köln verschickt. Acht junge Radevormwalder – nur zwei von ihnen sind über 21 Jahre alt – werden sich vor Gericht verantworten müssen. Sie werden von der Staatsanwaltschaft als „Kern der Gruppe“ bezeichnet. Man wirft ihnen insgesamt 15 gefährliche Körperverletzungen sowie Propagandadelikte vor. Der Prozess ist noch nicht terminiert.

Am 25. April 2012 durchsuchte die Polizei die Wohnungen von 18 Beschuldigten Radevormwaldern sowie das Fraktionsbüro von „pro NRW“. (NRW rechtsaußen berichtete) Später wurden die Ermittlungen gegen weitere Personen ausgeweitet. 12 weitere Beschuldigte werden sich deshalb in separaten Gerichtsverfahren verantworten müssen.

LOTTA berichtete bereits vor den Razzzien auführlich über den „Freundeskreis Rade“ und dessen Verbindungen zu „pro NRW“: „Zwischen Kameradschaft und Pro NRW. Die extrem rechte Szene in Radevormwald“ (LOTTA #47)

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