KLE: NPD-Kundgebung am 17. November in Kleve

Posted on 16. November 2012 von


KLEVE – Für den morgigen 17. November plant die NPD offenbar ab 12 Uhr eine Kundgebung unter dem Motto „Raus aus dem Euro“ in der Innenstadt von Kleve, direkt an der niederländischen Grenze gelegen. Doch offenbar möchten die „Kameraden“ aus der Region unter sich bleiben. Eine sichtbare Mobilisierung blieb bislang aus.

So richtig einen Fuß auf den Boden bekommen hat die NPD im Kreis Kleve bisher nicht. Zwar wurde dort am 19. März 2007 ein Ortsverband des NPD-Kreisverbandes Krefeld/Kleve gegründet, der aber bis heute nur durch die eine oder andere „Mahnwache“ oder Minikundgebung mit Unterstützung von „Kameraden“ vom Niederrhein und aus dem westlichen Ruhrgebiet und dem einen oder anderen zwei- bis dreiköpfigen Infostand in Erscheinung getreten ist.  Von den ab 2007 behaupteten „starken Aktivitäten in Geldern, Kleve, Kevelaer und Emmerich“ hat außer der NPD selber offenbar niemand etwas mitbekommen. Auch personell war eher Flaute angesagt, was auch auf das Führungsspersonal, insbesondere auf den ersten Ortsvorsitzenden, Benedikt Hummel aus Emmerich, zutraf. „Auf Spiegel-TV war der Kreisvorsitzner von kleve am schlagzeug von den weissen wölfen zu sehen.wie doof muß man bitte sein,als vorsitzner bei so einer gruppe zu spielen.Das schadet doch dem Ansehen der NPD beim Normalen Bürger.oder?“, radebrechte am 17. Oktober 2008 ein NPD-Anhänger im Gästebuch der NPD Krefeld. Gemeint war die offen neonazistische Sauerländer RechtsRock-Band „Weisse Wölfe“.

Jetzt kommt Viktor

Seit Anfang Februar 2012 führt Viktor Schlak den Ortsverband Kleve (NRW rechtsaußen berichtete), der über deutlich weniger als zehn Aktive verfügen dürfte, bei 16 kreisangehörigen Städten und Gemeinden. Dennoch scheint sich der Eigenangaben zufolge erst 2011 in die NPD eingetretene Ortsvorsitzende viel vorgenomen zu haben. Ohne Unterstützung anderer NPD-Verbände aber wird er nicht viel ausrichten können. Für den morgigen Samstag ist deshalb auch mit einer sehr überschaubaren „Menge“ von TeilnehmerInnen zu rechnen.

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