Presseschau: Dortmunder „Combat 18“-Zelle soll sich mit Waffen versorgt haben

Posted on 11. Mai 2012 von


DORTMUND – Nach Recherchen der WAZ soll Marko G., „Chef“ der Rechtsrockband „Oidoxie“, an der Gründung einer terroristischen Vereinigung in Dortmund beteiligt gewesen sein. Nach Informationen aus dem Umfeld des Verfassungsschutzes habe sich die Gruppe Waffen beschafft und für den Kampf trainiert, heißt es auf dem WAZ-Rechercheblog. Nur mit Glück sei „der große Knall einer rechtsradikalen Gewaltorgie in Dortmund ausgeblieben“. Zu der Dortmunder „Combat 18“-Zelle sollen sich diesen Angaben zufolge neben G. vier weitere Männer zusammengefunden haben. Schieß- und Wehrsportübungen sollen in Belgien, im Sauerland und in Dortmund-Deusen veranstaltet worden sein. Überraschend habe die Dortmunder „Combat 18“-Gruppe ihre Aktivitäten im Frühjahr 2006 dann eingestellt.

Die Vorwürfe aus dem Umfeld des Verfassungsschutzes seien schwierig zu überprüfen, wird bei der WAZ-Recherche eingeräumt. Offiziell wolle sich niemand zu den Informationen äußern. Zum ausführlichen Beitrag bei „derwesten.de“:

http://www.derwesten-recherche.org/2012/05/3248/

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