Fundsachen (LXVII): Beisichts Mann für Organisatorisches

Posted on 20. März 2012 von


„Wir sind eine junge, dynamische und basisdemokratische Formation, die immer mehr Anhänger auch in nicht typischer Weise konservativen Milieus gewinnt“,

| meint der „pro NRW“-Chef Markus Beisicht. Wer wollte dem angehängten Nebensatz widersprechen? Aus einem „in nicht typischer Weise konservativen Milieu“ kommt zum Beispiel auch Andre Hüsgen, inzwischen Mitarbeiter der Leverkusener Ratsfraktion von Beisichts extrem rechter Partei. Einst war er für die „Republikaner“ unterwegs. 2009 ließ sich Hüsgen für die NPD in den Stadtrat von Ennepetal wählen. Im Dezember 2010 trat er „pro NRW“ bei. Dort ist er derzeit vor allem für den Aufbau von Strukturen im Bergischen Land verantwortlich. 2011 machte er noch einmal im Zusammenhang mit einem Überfall von Neonazis auf eine Veranstaltung an der Gedenkstätte des ehemaligen KZ Kemna in Wuppertal-Beyenburg im Jahr 2000 regional Schlagzeilen*: Hüsgen war als Randfigur des Geschehens 2004 wegen versuchter Strafvereitelung verurteilt worden.

Unser Bild zeigt ihn an einem Infostand im August 2009, als er noch für die NPD unterwegs war, gemeinsam mit „Autonomen Nationalisten“ aus Dortmund. Im Vordergrund ist „Wahlwerber“ Dennis Giemsch zu sehen, der „Kopf“ der rechts-„autonomen“ Neonazis aus Dortmund, rechts im Bild der NPD-Vorsitzende im Ennepe-Ruhr-Kreis, Hans-Jörg Crämer.

* https://nrwrex.wordpress.com/2011/07/15/en-husgen-scheitert-vor-gericht/

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