Presseschau: Ex-NPD-Mann besorgte Mordwaffe der Terrorzelle

Posted on 23. Februar 2012 von


DÜSSELDORF – Ermittler der Bundesanwaltschaft haben rekonstruiert, wie die Zwickauer Terrorzelle an die Waffe kam, mit der sie neun Einwanderer ermordete. 2500 Mark zahlte das Trio für die Ceska, eine Schlüsselrolle bei der Beschaffung spielte der kürzlich in Düsseldorf verhaftete Ex-NPD-Funktionär Carsten S. Ausführliche Berichte zum Thema gibt’s bei Spiegel Online, der Rheinischen Post und beim WAZ-Internetportal „derwesten.de“. Die Beschaffung der Waffe sei zu einem Zeitpunkt erfolgt, als „noch keine der später bekannt gewordenen Straftaten begangen waren“, wird der Anwalt von Carsten S. zitiert. Wenige Stunden vor Bekanntwerden des Geständnisses hatte die Düsseldorfer Aids-Hilfe einen eigenen Schlussstrich unter den Fall Carsten S. gesetzt. Sie hat das Arbeitsverhältnis mit dem mutmaßlichen früheren Unterstützer der braunen Zwickauer Terror-Zelle beendet. Und zwar einvernehmlich, wie Aids-Hilfe-Geschäftsführer Peter von der Forst betonte. Zu den Berichten:

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,817223,00.html

http://www.rp-online.de/panorama/deutschland/duesseldorfer-terrorhelfer-lieferte-waffe-fuer-neonazi-morde-1.2728066

http://www.derwesten.de/staedte/duesseldorf/gestaendnis-duesseldorfer-terrorhelfer-organisierte-mordwaffe-fuer-nsu-terrorzelle-id6394622.html

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