Presseschau: Sachkundige Bürger von „pro NRW“ kassieren in Gelsenkirchen am meisten (ergänzt)

Posted on 14. Januar 2012 von


GELSENKIRCHEN – Mit einer neuen Hauptsatzung für die Stadt Gelsenkirchen wird dort die bezahlte Teilnahme sachkundiger Bürger an Fraktionssitzungen auf 35 pro Jahr gedeckelt, berichtet das WAZ-Internetportal „derwesten.de“. Die sachkundigen Bürger von „pro NRW“ hätten 2011 für die Teilnahme an Fraktionssitzungen mit Abstand am meisten kassiert, meldet das Blatt. Zusammengerechnet hätten die neun Frauen und Männer, die für „pro“ in Ausschüssen unterwegs seien, im vergangenen Jahr an 542 Sitzungen (2010: 409) teilgenommen – und dafür unter dem Strich 16 348 Euro an Sitzungsgeldern abgerechnet. „derwesten.de“ vergleicht dies mit der ebenfalls dreiköpfige FDP-Ratsfraktion, die vier sachkundige Bürger stellt. Sie seien 2011 zusammen auf 59 Fraktionssitzungen und äußerst bescheidene 1799,50 Euro gekommen. „Es liegt der Verdacht des Missbrauchs nahe“, meint SPD-Fraktionschef Klaus Hartel mit Blick auf das „pro NRW“-Gebaren. Zum ausführlichen Bericht:

http://www.derwesten.de/staedte/gelsenkirchen/sachkundige-buerger-von-pro-nrw-kassieren-am-meisten-id6243275.html

  • Zum Thema gibt’s auch einen Beitrag bei den „Ruhrbaronen“, die sich die Frage stellen, ob „Kevins Kumpels“ – sprich: die sachkundigen Bürger der von Kevin Gareth Hauer geführten „pro“-Fraktion – künftig arbeiten gehen müssen:

http://www.ruhrbarone.de/pro-nrw-muessen-kevins-kumpels-arbeiten-gehen/

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