Fundsachen (LVII): Neuschwabenland muss auf Hammer Neonazis warten (korrigiert)

Posted on 25. Dezember 2011 von


„Vereinzelt kommen nun Ideen auf, man könne, wenn die Situation in unserem Land aufgrund der fortschreitenden Überfremdung hoffnungslos geworden ist, in andere Regionen auswandern. Dort könne man deutsche Siedlungen errichten und so den Bestand unseres Volkes gewährleisten. – Aber ist das eine erstrebenswerte Alternative für unser Volk? Ein paar Reservate irgendwo in Skandinavien, Kanada oder Rußland? Ein paar tausend Übriggebliebene eines einstigen 100-Millionen-Volkes?“

Die Neonazis der „Kameradschaft Hamm“ haben sich festgelegt, wie sie in ihren „Gedanken zum Julfest“ verraten: Sie wollen doch lieber im Lande bleiben. Falls sie sich aber irgendwann in der Zukunft anders entscheiden sollten, würden uns noch einige sehr, sehr dünn besiedelte Regionen einfallen, die ihr Ziel sein könnten und wo sie kaum Schaden anrichten würden. Zum Beispiel Neuschwabenland in der Antarktis. Dort, so will es die von einigen Neonazis gepflegte Mär, fanden bereits nach dem Kriegsende unter anderem Adolf Hitler und seine Eva Unterschlupf.* Für die Reise empfehlen wir Reichsflugscheiben, die auf dieser Strecke schon einmal Verwendung gefunden haben sollen.** Konstruktionsskizzen sollen noch vorhanden sein.

* http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,475772,00.html

** http://de.wikipedia.org/wiki/Reichsflugscheibe

  • In der ersten Version dieser Fundsache wurde Neuschwabenland in der Arktis verortet. Antarktis muss es natürlich heißen. Ein Leser machte uns auf den Fehler aufmerksam und begründete auch, warum er dies tat: „Nicht dass die Hammer Kameraden wegen Euch auch noch in die verkehrte Richtung fliegen!“
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