NRW: Neonazi-„Vordenker“ referiert im Ruhrgebiet

Posted on 12. September 2011 von


DORTMUND – Jürgen Schwab, der Anfang des vorigen Jahrzehnts als „Vordenker“ der NPD galt und nach seinem Parteiaustritt vor sieben Jahren wieder als parteiloser Vertreter der extremen Rechten unterwegs ist, soll am 24. September bei einer Vortragsveranstaltung im Ruhrgebiet sprechen.

Schwab, der sich als „Nationalrevolutionär“ versteht, soll an jenem Tag um 16.30 Uhr in einer nicht genannten Stadt über das Thema „Die  Manipulation des Völkerrechts. Wie die ,Westliche Wertegemeinschaft’ mit Völkermordvorwürfen Imperialismus betreibt“ referieren. Zu diesem Thema hat Schwab unlängst ein neues Buch veröffentlicht, erschienen bei dem im mittelhessischen Mengerskirchen
residierenden „Kyffhäuser Verlag“.

Der „nationale Publizist“ werde in seinem Vortag „einen Bogen schlagen von der Entwicklung des klassischen europäischen Völkerrechts zur Zeit des Westfälischen Friedens (1648) bis hin zum Menschenrechtsinterventionismus von UNO und NATO im aktuellen Libyen-Konflikt“, heißt es auf der Internetseite von Schwabs Kleinorganisation „Sache des Volkes“.

Vor knapp einem Jahr referierte Schwab bereits bei einer Veranstaltung von Neonazis in Hamm. (ts)

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