Fundsachen (XIII): „Pro NRW“-Chef Beisicht – oder: Was stört ihn das Geschwätz von gestern

Posted on 8. Februar 2011 von


„Frage: Aus dem Innenministerium wird Ihnen auch vorgeworfen, Sie würden die Weltreligion Islam bewusst mit Islamismus und Verfassungsfeindlichkeit gleichsetzen. Pro NRW würde demzufolge den Islam pauschal verunglimpfen. Wie bewerten Sie diese Vorwürfe?

Markus Beisicht: Es entspricht natürlich nicht den Tatsachen, dass pro NRW generell und pauschal den Islam als monotheistische Weltreligion insgesamt als totalitär ahndet. (…) Es stellt demzufolge eine Unverfrorenheit dar, wenn der NRW-Verfassungsschutz wider besseres Wissen behauptet, pro NRW setzte die Weltreligion Islam pauschal und undifferenziert mit Islamismus und Verfassungsfeindlichkeit gleich.“

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 Aus einem Interview des „pro NRW“-Vorsitzenden Markus Beisicht, veröffentlicht auf der Homepage der „Bürgerbewegung“ am 8. Februar 2011.

„Es ist notwendig, sich von dem vernebelnden Gerede freizumachen, es gebe nicht den Islam, man müsse zwischen Islam und Islamismus unterscheiden usw.“

Aus dem „Wahlprogramm der Bürgerbewegung pro NRW zur Landtagswahl am 9. Mai 2010“.