GM: „Pro NRW“ ein bisschen aus der Schmuddelecke?

Posted on 12. April 2010 von


Hückeswagen – „Pro NRW“ sieht sich aus der Schmuddelecke befreit – jedenfalls in der 16.000-Einwohner-Stadt Hückeswagen im Oberbergischen Kreis.

Udo Schäfer, Vorstandsmitglied bei „pro NRW“ auf Landesebene, Kreisvorsitzender im Oberbergischen und Landtagskandidat im Wahlkreis 23, werde am Mittwoch an einer von der örtlichen Kolpingsfamilie organisierten Diskussionsveranstaltung „zusammen mit den Kandidaten der etablierten Parteien“ auf dem Podium vertreten sein, berichtete die selbst ernannte „Bürgerbewegung“ heute Nachmittag.

Schäfer wolle dabei die Ziele der „nonkonformen Bürgerbewegung“ unter dem Motto „Abendland in Christenhand“ erläutern. Schäfer meinte, sein Respekt gelte der Kolpingsfamilie Hückeswagen „für ihre mutige Entscheidung“, den „Teufelskreis der Ausgrenzung zu durchbrechen und stattdessen den Dialog zu suchen“.

Mit dem „Teufelskreis der Ausgrenzung“ meint er offenbar die bisher mit wenigen Ausnahmen geübte Praxis der demokratischen Parteien, sich mit „pro NRW“ und ihren Vertretern nicht freiwillig an einen Tisch zu setzen, um sie nicht dadurch quasi als einwandfrei demokratisch und akzeptabel zu adeln. (ts)

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