NRW: Rechte Konkurrenz

Posted on 24. März 2010 von


Düsseldorf – 29 Bewerberlisten für die Landtagswahl am 9. Mai sind bis Montagabend bei der Landeswahlleiterin eingegangen.

Aus dem extrem rechten Spektrum mit dabei sind die NPD und die „Republikaner“ an fünfter bzw. siebter Stelle auf dem Stimmzettel. Die NPD hat eine Landesliste mit 22 Namen (darunter zwei Frauen) vorgelegt, die „Republikaner“ eine zwölfköpfige Liste (eine Kandidatin). „Pro NRW“ findet sich erst deutlich weiter hinten auf den Stimmzetteln, da zunächst die Parteien aufgeführt sind, die bereit 2005 angetreten waren. Die Liste von „pro NRW“ umfasst 36 Namen, darunter neun Frauen.

Landeslisten haben zudem aus dem extrem rechten Spektrum die Kleinstparteien „Bund für Gesamtdeutschland“ (BGD) und „Ab jetzt… Bündnis für Deutschland, für Demokratie durch Volksabstimmung“ eingereicht.

Der Landeswahlausschuss entscheidet am 30. März über die Zulassung der Landeslisten, für die jeweils 1000 Unterstützungsunterschriften vorgelegt werden müssen. (ts)

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