NRW: NPD will Lücken schließen

Posted on 3. November 2009 von


Bochum – Wie für „pro NRW“ sollen auch für die NPD bei der Landtagswahl im kommenden Mai das Ruhrgebiet und das Rheinland „Schwerpunktgebiete“ sein.

Das jedenfalls kündigte die Neonazi-Partei nach einer Tagung ihres Landesvorstands und der Kreisvorsitzenden am vorigen Sonntag in Bochum-Wattenscheid an. Trotz des geänderten Wahlrechts – erstmals wird in NRW wie bei Bundestagswahlen mit Erst- und Zweitstimme votiert – will die NPD „in möglichst vielen Wahlkreisen“ auch mit Direktkandidaten antreten.

Bei der Landtagswahl 2005, als die NPD 0,9 Prozent der Stimmen erzielte, hatte sie nur 109 der 128 Wahlkreise mit Kandidaten besetzen können. Besonders im Rheinland taten sich Lücken auf. Am Mittelrhein blieben die Wahlkreise Euskirchen I, Köln II, Köln IV, Rhein-Sieg-Kreis I, Rhein-Sieg-Kreis II, Bonn I und Bonn II ohne NPD-Kandidaten, am Niederrhein Mettmann III, Kleve I, Kleve II und Wesel IV. Im Münsterland stand die NPD in den Wahlkreisen Borken I, Borken II, Coesfeld I – Borken III nicht auf dem Stimmzettel, in Ostwestfalen in Herford I, Gütersloh II und Lippe III sowie im Regierungsbezirk Arnsberg im Ennepe-Ruhr-Kreis I und in Soest II. (rr)

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