NRW: Rechte legt nur leicht zu

Posted on 28. September 2009 von


Düsseldorf – Die NPD kam bei der Bundestagswahl in Nordrhein-Westfalen auf 0,9 Prozent der Zweitstimmen, 0,1 Prozent mehr als 2005. Für die „Republikaner“ weist das vorläufige Ergebnis wie vor vier Jahren 0,3 Prozent aus. Die DVU erreichte gerade einmal 0,1 Prozent.

88.726 Nordrhein-Westfalen votierten diesmal mit ihrer Zweitstimme für die NPD. 2005 waren dies rund 8.000 weniger gewesen (80.512). Die „Republikaner“ sammelten nur noch 29.963 Zweitstimmen, über 5.000 weniger als bei der vorherigen Bundestagswahl (35.390). Auf die DVU, die 2005 nicht angetreten war, entfielen 7.368 Zweitstimmen.

Gesteigert hat die NPD ihren Anteil an den Erststimmen. Auf ihre Direktkandidaten, die in 58 von 64 Wahlkreisen auf den Stimmzetteln standen, entfielen 112.659 Stimmen (1,2 Prozent). Dabei waren ihre Wahlkreisbewerber im Spektrum der extremen Rechten weitgehend konkurrenzlos: Die DVU hatte überhaupt keine Direktkandidaten aufgestellt, die „Republikaner“ mit Bernd Blech lediglich einen im Wahlkreis 142 Herne – Bochum II.  

Eine Bewertung der Wahlergebnisse extrem rechter Parteien in NRW gibt es am Montag auf dieser Seite. (ts)

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